Rettet das Hirn: Ein Appell.

Man stelle sich nur mal vor – ein gewöhnlicher Dialog auf der Straße:

„Guten Tag, ich kenne mich ein wenig mit Medizin aus und ich bin etwas besorgt, denn ich könnte mir vorstellen, dass es Ihnen nicht gut geht. Haben Sie darüber nachgedacht, einen Internisten aufzusuchen? Er könnte Ihnen da vielleicht weiterhelfen.“

Und der Mensch ist besorgt und dankbar. Ganz im Gegensatz zu:

„Guten Tag, ich kenne mich ein wenig mit Medizin aus und ich bin etwas besorgt, denn ich könnte mir vorstellen, dass es Ihnen nicht gut geht. Haben Sie darüber nachgedacht, einen Psychiater aufzusuchen? Er könnte Ihnen da vielleicht weiterhelfen.“

Und die Leute drehen durch.

Menschen identifizieren sich stark mit ihrem Denken. Wenn damit etwas nicht stimmt, sind sie als Person kaputt. Das will man nicht und hört es ungern und reagiert entsprechend. Schade eigentlich, denn das Gehirn ist eines unserer wichtigsten Organe und es kann genau so erkranken wie jeder andere Teil unseres Körpers auch. Auch ein Hirn brauch Pflege und von Zeit zu Zeit eben auch ärztliche.






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