Frau stirbt nach jahrelangem Nahrungsmittelgenuss – Bringt Essen den Tod?

Jedes Jahr sterben Millionen Menschen und nur eines ist ihnen allen gemeinsam: Sie haben sich über Jahrzehnte von Nahrungsmitteln ernährt. Diese Erkenntnis kommt auch für Mediziner überraschend, denn bislang haben sich nur Splittergruppen mit einzelnen Lebensmittel beschäftigt, deren Wirkung auf den menschlichen Körper umstritten war.

Einer dieser Ärzte war der Lebenspartner der nun verstorbenen Frau. Sie hatte ihr ganzes Leben ihre Nahrung sorgsam ausgewählt, Sport an der frischen Luft getrieben, ein erfülltes Berufsleben und ein ganz besonders befriedigendes Privatleben gehabt, so der Mediziner. Trotz dieser sorgsamen Lebensgestaltung ist sie nun verstorben und ihr Partner hat sich dem Kampf verschrieben, die Ursache zu finden.

Meine Frau ist nicht die erste gewesen, sagte der Mann im Interview. Schon seit hunderten von Jahren häufen sich Todesfälle, für die keine handfeste Ursache ausgemacht werden können. Ihm sei es nun gelungen, das fehlende Puzzelstück im Rätsel um den Tod der Menschen zu finden: Alle hatten sich – oft über viele Jahrzehnte – von Lebensmitteln ernährt.

Es muss an den Nahrungsmitteln an sich liegen, da ist sich der Mann sicher. Es handele sich dabei nicht wie immer wieder vermutet worden war um ein Symptom der westlichen Wohlstandsgesellschaft oder gar spezifischer Produkte (bereits seit Jahren feinden sich die zerstrittenen Lager der Fett- und Zuckergegner an). Nein, hier müsse man das große ganze im Blick haben und es gäbe keinen Menschen auf der Welt, weder jetzt noch zu einem früheren Zeitpunkt, der gestorben wäre, ohne sich vorher ernährt zu haben.

„Es ist ganz egal, was Sie essen, ob Tiefkühl-Pizza, spanische Erdbeeren, Kaffee oder Flugmango, alles bringt Sie am Ende um.“ Sagt der Arzt in seiner Küche während der den Mett-Igel aus dem Kühlschrank holt. Das sei noch halbwegs sicher, so der Mann, den habe seine Frau nie angerührt.






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