Einstein und die Quintessenz des Seins

Ich war unsicher, was eine gute Überschrift ist. Es geht um sehr viel gleichzeitig in diesem Beitrag. Schwierige Sache. Religion an sich ist in den letzten hundert Jahren tierisch unmodern geworden. Freud hat vorgelegt – sie wäre Opium für das Volk – und Selbstmordattentäter, die sich im Namen einer vermeintlichen Religion (die aber gar keine ist) in die Luft sprengen, helfen nicht, den angeschlagenen Ruf zu reparieren. Einstein und die Quintessenz des Seins weiterlesen

Das ABC der Psyche – Teil II

Nach Teil 1 nun die zweite Hälfte vom psychologischen ABC

Olfaktorische Wahrnehmung

Oder einfach: Geruch. Die verschiedenen Sinneswahrnehmung werden an verschiedenen Stellen im Gehirn verarbeitet. Gerüche landen am Ende im limbischen System, dort befinden sich auch die Abteilungen des Gehirns, die für Erinnerung und Gefühle zuständig sind. Daher rufen Gerüche manchmal viel stärkere emotionale Erinnerungen hervor als andere Sinnesreize. Das ABC der Psyche – Teil II weiterlesen

Das ABC der Psyche – Teil I

Dies ist eine bunte, kleine Sammlung von Begriffen aus der Psychologie oder Personen die sich in ihrem Umfeld verdient gemacht haben. Trotz des alphabetischen Charakters ist es natürlich kein Lexikon sonder ein Sammelsurium aus Interessantem das der amüsanten und neugierigen Zerstreuung dienlich sein möge. Das ABC der Psyche – Teil I weiterlesen

Herbst- & Winterdepression

Ganz schön dunkel draußen. Und das ganz schön lange. Jedes Jahr schießen um diese Zeit informative Häppchen über Winterdepressionen aus dem Boden und hoffen darauf eingesammelt zu werden. Das Problem mit solchen (Selbst-)Diagnosen ist, dass man sie gut identifizieren muss, damit man sich da nicht etwas einverleibt, was einem tatsächlich schadet.

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Herr Marvin kümmert sich um sein Haus

Eines Tages trat Herr Marvin vor sein Haus, in dem er sein ganzes Leben lang gewohnt hatte. Er stellte sich direkt vor die Fassade, stemmte die Arme in die Seiten und legte den Kopf in den Nacken. Ihm gefiel nicht, was er sah. Nein, ihm gefiel überhaupt nicht, was er da sah. Grimmig schüttelte er sein Haupt und ging wieder hinein.

Die nächste Woche verbrachte Herr Marvin wie gewohnt, allerdings fand man ihn während des Frühstücks tief über die Tageszeitung gebeugt, in der er eingehend den Immobilienteil studierte. Tags darauf kam seine Schwester zu Besuch und bei einer gemütlichen Tasse Tee verkündete Herr Marvin: „Ich verkaufe dieses Haus. Ich mag es nicht mehr, ich will ein neues haben.“

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Warum fesselt uns der US-Wahlkampf so sehr?

Deutschland verfolgt gebannt den Vorlauf der US-Wahlen. Ich auch. Habe alle Debatten der beiden Kandidaten gesehen. Könnte jetzt aber nicht mal eine handvoll der aktuellen Minister meiner eigenen Regierung aufzählen. Wie kommt das eigentlich? Warum sind wir so gebannt, was da auf der anderen Seite des großen Teiches abgeht?

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Haben Fehler immer etwas mit Schuld zu tun? Was wir von den Babembern lernen können

Schuld ist ein seltsames Wort. Es ist verdammt abstrakt und überladen mit emotionalen Inhalten. Im Richtigen Moment kann es einem geradezu das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Dabei kennen gar nicht so viele Menschen dieses Wort. Im Tibetischen sucht man es vergebens. Der Tibeter versteht Verantwortung und Fehler aber von Schuld hat er noch nie gehört. Kann zu lustigen Übersetzungsproblemen führen.

Und die Tibeter sind nicht das einzige Volk, dass mit Fehlverhalten anders um geht. Werfen wir dafür einen kurzen Blick nach Afrika: Wir befinden uns im Hochland von Sambia. Savannen bedecken die Hochebenen. Durch das dichte, gelbe Gras hüpft eine flinke Gazelle. Dies ist das Land, in dem der Stamm der Babember lebt. Haben Fehler immer etwas mit Schuld zu tun? Was wir von den Babembern lernen können weiterlesen

Forscher zeigen: Persönlichkeit beeinflusst Studienwahl

Eine Psychologin an einer dänischen Universität hat 13000 (!) Studierende verschiedener Fachrichtungen befragt und anschließend einen Zusammenhang zwischen deren Persönlichkeitsmerkmalen und der Wahl ihres Studienfaches festgestellt. So entscheiden sich anscheinend eher extrovertierte und kontaktfreudige junge Menschen für Studiengänge wie Medizin und Politikwissenschaft, nach deren Studium man in regem Kontakt mit Menschen steht und selbstbewusst agiert. 

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